Schimmelprävention in der Übergangszeit
Kühle Nächte, warme Tage – der Herbst bringt nicht nur bunte Blätter, sondern auch ideale Bedingungen für Schimmelbildung. Gerade in der Übergangszeit kann sich in wenig belüfteten Räumen schnell Feuchtigkeit stauen. Wer rechtzeitig handelt, schützt Wände, Möbel und Gesundheit.
Warum im Herbst die Gefahr steigt
Sinkende Temperaturen und weniger Sonneneinstrahlung sorgen dafür, dass Räume seltener gelüftet werden – besonders morgens und abends. Die Folge: Feuchtigkeit sammelt sich an kühlen Wandflächen, vor allem in Ecken, hinter Schränken oder bei Wärmebrücken. Wer dann nicht gegensteuert, riskiert Schimmelbildung.
Mineralische Farben gegen Schimmel
Wandfarben mit mineralischen Bindemitteln – wie Silikatfarben – wirken auf natürliche Weise schimmelhemmend. Sie regulieren die Feuchtigkeit im Raum und bieten Schimmelsporen keinen Nährboden. Auch spezielle Anti-Schimmel-Farben mit Zusätzen wie Zink oder Kalk können vorbeugend eingesetzt werden – ideal z. B. fürs Schlafzimmer, Bad oder Keller.
Feuchtigkeit erkennen – bevor es zu spät ist
Feuchte Wände fühlen sich nicht immer nass an. Mit Feuchtigkeitsmessgeräten lässt sich der Wert in Wänden und Raumluft bestimmen. Der Tiroler Farbenfachhändler hilft bei der Interpretation der Messwerte – und kennt passende Lösungen.
So beugt man vor – mit Lüftung, Farbe & Verstand

Richtig lüften:
Mehrmals täglich Stoßlüften für fünf bis zehn Minuten ist effektiver als dauerhaft gekippte Fenster. Besonders wichtig: morgens nach dem Aufstehen, nach dem Duschen oder Kochen.
Raumtemperatur konstant halten:
Räume sollten nicht auskühlen. Ideal sind 19–21 Grad.


Möbel mit Abstand platzieren:
Damit Luft zirkulieren kann, sollten große Möbelstücke einige Zentimeter von der Wand abrücken.
Wer renoviert, sollte nicht nur an Optik denken – sondern auch an Raumklima. Schimmelhemmende Farben auf mineralischer Basis sind ein einfacher, aber wirksamer Schritt zu mehr Gesundheit im Wohnraum.“
Experten-Tipp von Thomas Raggl
